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04.05.09

Städtischer Großmarkt bleibt nach Großbrand komplett geöffnet

OB Sauerland besucht den Unglücksort

Städtischer Großmarkt bleibt nach Großbrand komplett geöffnet

Städtischer Großmarkt bleibt nach Großbrand komplett geöffnet (Foto WAZ)

In den Abendstunden des 30.4. ist auf dem vom FrischeKontor betriebenen städtischen Großmarkt in DU-Kaßlerfeld ein Großbrand ausgebrochen. Die Mitarbeiter des lokalen Fernsehsenders STUDIO 47, der seine Studioräume im Großmarkt hat, haben um 20:17 Uhr Flammen aus dem Dach der zentralen Halle schlagen sehen und sofort die Feuerwehr benachrichtigt. Das starke Aufgebot der Feuerwehr hat trotz des Großaufgebotes an Mannschaft und Technik bis in die frühen Morgenstunden gegen die Flammen kämpfen müssen. Selbst am Freitag waren noch jeweils einzelne Feuerwehren damit beschäftigt, letzte immer wieder aufflammende Glutherde unter Kontrolle zu halten. Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat sich vor Ort vom FrischeKontor-Geschäftsführer Peter Joppa am Maifeiertag über das Ausmaß des Großbrandes informieren lassen.

Durch die schnelle Reaktion aller Beteiligten und der Feuerwehr sind keine Personen zu Schaden gekommen. Dabei spielte auch eine Rolle, dass der Großmarkt zum Schadenseintritt keine Betriebszeit hatte und deshalb nur wenige Personen auf dem Gelände waren. Darüber hinaus ist die Betriebshalle in Brandabschnitte unterteilt und das automatische Verschließen der Brandschutztüren hat dazu geführt, dass lediglich rd. 2.000 qm der 5.000 qm großen zentralen Halle in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schadensursache ist bis zum jetzigen Zeitpunkt unklar.  Die Untersuchungen der Brandsachverständigen sind angelaufen und sollen baldmöglichst zu Ergebnissen führen. Zurzeit sprechen nach unserem Informationsstand keine Erkenntnisse für einen Vorsatz oder eine Brandstiftung, so dass wahrscheinlich eher ein technischer Defekt die Ursache des Großbrandes gewesen sein könnte.

Das FrischeKontor hat sofort gemeinsam mit den Mietern des Großmarktes ein Konzept für die Fortführung des Verkaufsbetriebes entwickelt und besprochen. Da lediglich 7 von 30 Mietern durch die Zerstörung der Halle betroffen sind, können durch Verdichtungen im Bestand, gemeinsamen Nutzungen von Kühleinrichtungen und Bereitstellung zusätzlicher Flächen alle betroffenen Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihren Verkaufsbetrieb für Obst und Gemüse ohne Unterbrechung fortzuführen. Dabei haben die nicht beeinträchtigten Unternehmen mit großer Solidarität auch Teilflächen zur Verfügung gestellt, so dass mit der notwendigen Kompromissfähigkeit zwischen dem FrischeKontor und den Mietern tragfähige Lösungen gefunden werden konnten.